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Planlos geht der Plan los – Ein Satz der gedruckt auf einem T-Shirt vielleicht amüsant erscheint. Der aber mit Sicherheit nicht auf die Vogelgrippe-Prävention Anwendung finden sollte. Dieses Damoklesschwert schwebt gerade in den feucht, kalten Jahreszeiten über jedem Geflügelhalter. Die Aviäre Influenza, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine durch behüllte RNA Viren ausgelöste Infektionskrankheit und birgt ein enormes Risiko, da die Wege der Einschleppung vielfältig und oft vielschichtig sind. Klar ist, dass das Virus, mit all seinen Subtypen, sein Reservoir in aquatisch lebenden Wildvögeln gefunden hat.

Für Risiken und Nebenwirkungen betrachten Sie Ihren Betrieb

Die Infektionen mit aviären Influenzaviren variieren, in Abhängigkeit vom viralen Sub- bzw. Pathotyp, sowie wirtsspezifischen Faktoren, stark in der Schwere der Erkrankung. Ausschlaggebend für die Mortalität und Verlaufsformen in Geflügelbeständen ist aber vor allem die Virulenz des Erregerstammes. Wichtig zu wissen ist aber eigentlich nur, dass es jeden zu jeder Zeit treffen könnte. Und genau darum geht es. Die Übertragungswege bzw. die Wege der Infizierung sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Risiken bilden direkter sowie indirekter Kontakt, Wasser (Regenwasser oder stehendes Wasser in Tümpeln und Teichen) Luft, die infektiöse Staubteilchen oder Federn transportiert, Kot, Mist oder anderes kontaminiertes Material.

Doch wie kann ich das Risiko einer Infizierung senken?

Wenn dies so einfach wäre hätten wir jetzt vielleicht nicht den Fall, dass wir darüber nachdenken müssten ob die AI nicht langsam endemisch wird. Wichtig ist, dass man sich einen Plan über seinen Hof/ Betrieb macht und diesen klar strukturiert und auch umsetzt. Wo befindet sich der Stall? Welche Zugänge gibt es? Wo befinden sich die Transportwege und das Wohnhaus? Und hier sollte jeder merken, dass dies auf jede Betriebsgröße zutrifft ohne Ausnahme! Ist dieser Übersichtsplan erstellt empfehle ich 3 Schritte:

  1. Alle Aktivitäten identifizieren
  2. Das Risiko dieser Aktivitäten definieren und bewerten
  3. Anhand dieser Risikobewertung Maßnahmen aufstellen und anpassen. Und ja dies macht ein wenig Arbeit, ist aber ungemein wichtig.

Die richtigen Fragen stellen

Und nun, wenn es an die Maßnahmen geht, sollte man sich nicht lumpen lassen, denn lieber ein paar Sachen zu viel machen als eine Einschleppung riskieren. Viele Sachen sind klar wie Hygiene, Reinigung und Desinfektion, Besucherbuch und Stallpläne aber auch hier muss man etwas in die Tiefe gehen. Beispielsweise ist einem oft nicht klar was für ein Desinfektionsmittel habe ich, wie ist seine Kontaktzeit, hat es einen Kältefehler? Fragen die ich unbedingt klären muss und die ich mir in meinem Plan notiere!

Auch wenn die meisten Maßnahmen selbstverständlich erscheinen sind sie nicht immer einfach umzusetzen. Manchmal muss man auf die baulichen Gegebenheiten schauen, von wo kommt beispielsweise der Wind? Wie hoch ist der Schadnager- oder Ungezieferdruck? Und um hier die richtigen Ansätze zu finden sollte sich keiner zu fein sein einfach mal einen Spezialisten zu Rate zu ziehen. Und es gibt auch nicht die Allgemeinlösung! Deshalb können wir nur gemeinsam die Zündschnur dieses Pulverfasses bearbeiten.

So heißt es nun Pläne schmieden und umsetzen!

 

Interessiert an weiteren Informationen zur AI-Prävention?

Nehmen Sie Kontakt mit Carola Basmer auf: c.basmer@schippers.eu 

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