Laut Arjan Wermink sprechen die Ergebnisse für sich. Wenn alle Aspekte des Hygienemanagements eingehalten werden, verbessern sich Leistung und Gesundheit der Tiere. Zusammengefasst zeigen die biologischen Ergebnisse der ‘HyCare-Betriebe’ deutlich, dass sich die Leistungen verbessern. „Es ist ein Entwicklungsprozess, in dem sich Schweinehalter und ihre Mitarbeiter befinden, aber der saubere Arbeitsplatz und das gesündere Lebensumfeld für die Tiere wirken motivierend. Sie sehen, dass sich Vitalität und Tiergesundheit verbessern und wie der wirtschaftliche Erfolg auf dem Papier automatisch folgt. Keiner der ‘HyCare-Bauern’ will zurück zu seiner vorherigen Arbeitsweise.”
Als Beispiel nennt Wermink die Erfahrungen eines Mastschweinehalters. „Was die Hygiene betraf war dieser schon sehr sorgsam. Trotzdem ließ er die Abteile und den Zentralgang, für eine porenfreie Oberfläche, beschichten. Auch die betriebliche Trinkwasserqualität und Schädlingsbekämpfung waren gut. Aber seine Einstellung lautet: „Wenn ich etwas verbessern kann, dann mache ich das“.
Nach einem Jahr, in dem der Betrieb nach der HyCare-Methode bewirtschaftet wird, fasst Wermink die Erfahrungen und Ergebnisse zusammen: „Der Schweinehalter hat seine Arbeitsweise an das HyCare-System angepasst. Um eine wirksame Schädlingsbekämpfung musste er sich dabei keine Sorgen machen. Diese Qualität ist nicht kostenlos aber die reibungslose Betriebsführung zahlt sich für ihn aus, wie zum Beispiel in besseren biologischen Ergebnissen und mehr Arbeitszufriedenheit.“
Die verbesserten Leistungen lassen sich auch durch Zahlen belegen: „Die Schweine wachsen jeden Tag, haben eine besser Futterverwertung und der ohnehin schon niedrige Ausfall ist sogar leicht gesunken. Auch die Behandlungskosten für die Tiere sind gesunken, weil sie gesünder sind”.
Die Schlachtabrechnung macht deutlich: Die Gesundheitskosten pro geliefertem Tier liegen rund 70 Cent unter dem Durchschnitt des Schlachthofs. Auch fallen Wermink die niedrigen OD-Werte für Salmonellen sofort auf. „HyCare sorgt für kürzere Mastrunden: Die gesunden Schweine können eine Woche früher zum Schlachthof und wiegen durchschnittlich zwei Kilo mehr.“

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